Eine Herausforderung bitte!

Am 11. Mai ging es los, wir starteten zur Herausforderungsfahrt. An diesem Mittwoch hatten wir bis um 14 Uhr Unterricht. Danach standen unsere großen Rucksäckemit Schlafsäcken und Isomatten  schon bereit. Wir hatten eine lange Laufstrecke vor uns: von Trebnitz nach Prädikow. Einige von uns hatten eine Plane dabei, da wir nicht in Zelten schlafen wollten. Es kamen vier Jugendweihepaten mit auf die Fahrt.

Da wir nicht wollten, dass Eltern oder Lehrer mitkommen, aber trotzdem ein über 18-Jähriger aus Sicherheitsgründen mitkommen sollte, haben wir uns Jugendweihepaten ausgesucht, die uns auf der Fahrt begleiten sollten. Einige Eltern bestanden jedoch darauf, dass noch eine weitere erwachsene Person mitkommt. Aus diesem Grund kam noch ein „Waldhüter“ mit, der die Strecke kannte und ein Handy dabei hatte. Wir wurden mit den Schulbussen nach Trebnitz gefahren. Am Anfang wussten wir nicht, wo wir rausgelassen werden würden. Dann gab es eine kleine Verabschiedung mit Gruppenfoto.

Die erste Nacht mussten wir uns wegen Wildschweingefahr einen Wall um unseren Schlafplatz bauen. Danach wurden die Plane gespannt und die „Betten“ hergerichtet. Am zweiten Tag hatten wir die längste Strecke der gesamten Tour vor uns. Am späten Nachmittag kamen wir an einem See an. Dort gingen wir baden und beschlossen, dass wir nicht mehr zu dem geplanten Zielpunkt laufen sondern in der Nähe des Sees übernachten werden. Als wir unser Lager aufgebaut hatten, fing es an zu regnen. Ein Stück von unserem Schlafplatz entfernt gab es einen Fußballplatz, auf dem wir im strömenden Regen spielen konnten.

Am Freitag, dem letzten Tag unserer Tour sind wir relativ rasch durchgelaufen. Ungefähr um 14 Uhr kamen wir in Prädikow an wo die Eltern schon mit gegrillten Würstchen, Kuchen und Getränken auf uns warteten. Insgesamt war die Fahrt ein sehr schönes Erlebnis für uns alle und eine gute Einstimmung auf die Feier am nächsten Tag. Das Einzige, was wahrscheinlich für uns alle das größte Problem war, besonders in der Nacht, waren die Mücken. Alle hatten sogar im Gesicht eine große Anzahl von Mückenstichen.

Paul Fritsch

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