Im Regen gehen

9. Juni 2011

Der Kurs Journalistisches Schreiben hat eine Wanderung zu Jannys Eis unternommen – im stömenden Regen. Es war 14.35 Uhr als wir nach einer Regenhusche losgingen. Doch dann, wir waren bereits losgegangen, stießen wieder dunkle Wolken am Himmel hervor und es war klar, dass es ein Gewitter gibt. Wir dachten uns nichts weiter und beschlossen weiterzugehen. Doch mit jedem Schritt wurde es immer windiger und nasser und manche beschlossen, dass ihre Schuhe zu nass sind und sie liefen einfach barfuss weiter. Wir waren kurz vor unserem Ziel und froh, endlich ins Warme zu kommen, da wurde es nochmal richtig nass. Im Eisladen angekommen, bestellte man sich ein Eis, aß es auf und ging wieder zurück Richtung Schule. Die Sachen waren durchnässt und wir wollten nur noch ins Warme. So beschlossen wir zu joggen, um schneller anzukommen. Es war nicht leicht, barfuß zu joggen da überall Steine lagen. In der Schule angekommen waren wir erleichtert und der Schultag war vorbei. Jetzt freuten wir uns auf einen heißen Kakao.

Christoph Palaske

Bald ist es vorbei

1. Juni 2011

Sie kommen immer näher: die Ferien. Nur noch 28 Tage und dann war es das mit dem Schuljahr 2010/2011. Dann hat man sechs Wochen Zeit, um sich zu entspannen. Man kann machen wozu man Lust hat: baden, lange ausschlafen, die Sonne genießen, mit Freunden treffen … Aber vorher kommen noch zwei richtig anstrengende Wochen bis dann am 16. Juni Zensurenschluss ist. Es folgen noch zehn Tage Projekt und dann ist das Schuljahr vorbei.

Wie die Zeit vergangen ist! Vor ein paar Monaten noch sind wir mit Kakao und Wollsocken rumgelaufen und jetzt essen wir Eis und tragen Badehosen. Es gab schöne Momente in der Schulzeit und auch weniger schöne. Aber gemeinsam haben wir sie gemeistert. Es wurden neue Freundschaften geschlossen, man kam den anderen Geschlecht näher, hat sich körperlich und seelisch weiterentwickelt. Der eine oder andere hatte Jugendweihe ( die bei uns BOOM-Party heißt) andere mussten sich vielleicht an die neue Schule gewöhnen. Es gab auch junge Menschen, die eine Facharbeit schreiben und verteidigen mussten und noch andere haben sich auf den Mittelstufenabschluss vorbereitet und hat hart dafür gearbeitet.

Es ist immer das gleiche. Ehe man sich an das Schuljahr, die Lehrer, die Räume und die Themen in den verschiedenen Fächern gewöhnt hat, ist es auch wieder vorbei. Der eine geht mit einen guten Gefühl in die Ferien, weil er das ganze Schuljahr hart gekämpft hat und sich nun die Entspannung verdient hat. Der andere ärgert sich vielleicht über sein Zeugnis und hofft, dass es im kommenden Jahr besser wird. Und das wird es auch wenn man es will. Man muss sich nur mal öfter hinsetzen und lernen.  Also jetzt noch mal die letzten Tage für die Schule schuften und es wird sich auszahlen! Auch die Lehrer merken sich sowas.

Christoph Palaske

Wieder ein Hausstudientag

25. Mai 2011

Es geht wieder los: Die Schule kommt zu uns nach Hause. Am Freitag (27. Mai) ist der dritte Hausstudientag in diesem Schuljahr. Die Lehrer haben nämlich beschlossen, dass sie an diesem Tag in einer Konferenz  über jeden Schüler reden und darüber, welche Zensuren auf den Zeugnissen stehen sollten. Deshalb arbeiten wir zuhause.

Doch jetzt kommt das „Beste“: Wir müssen morgens vor der Hausarbeit noch in die Schule und zum Schwimmunterricht. Für manche ist es nicht so schlimm. Aber wenn man wie einige Gymnasiasten aus Berlin kommt, muss man erstmal eine Stunde fahren bevor man in der Schule ist, geht eineinhalb Stunden schwimmen und fährt wieder eine Stunde zurück. Ich finde das nicht gut, weil nach dem schwimmen, so empfinde ich es, ist man voll fertig und kann sich nicht mehr richtig konzentrieren. Dann muss dann eine Stunde nach Hause fahren und fängt dann erst mit den Schulaufgaben an. Ich möchte sehe, wer dann darauf noch Bock hat …

Ich würde es besser finden, wenn uns die Lehrer gleich zuhause lassen würden. Dann lieber mehr Aufgaben für die zusätzlichen 90 Minuten als schwimmen. Es wäre beim nächsten Mal vielleicht besser für alle. Auch für die Lehrer. Sie haben dann die Schule für sich und können in Ruhe unsere guten Noten notieren. =)

Christoph Palaske

Maifest und offene Türen

19. Mai 2011

Morgen (20. Mai) findet auf dem Gutshof der bundtStift_Schulen Strausberg ab 16.30 Uhr das Maifest und der Tag der offenen Tür statt. Zum ersten Mal wirbt unsere Schule in sehr großem Umfang für sich, um Neugierige auf unsere Schule aufmerksam zu machen und um viele Gäste für unser Maifest anzulocken. Es wurden viele Plakate aufgehängt und auch die Schüler haben Flyer verteilt.

Wie in  jedem Jahr findet auch dieses Jahr das Fest dem Feuerskulpturenwettbewerb und verschiedenen Workshops statt. Außerdem kommt dieses Jahr noch zum Programm mit Musik, Tanz und Schauspiel dazu, dass gleichzeitig ein Tag der offenen Tür veranstaltet wird. Dabei sind natürlich alle Schüler und Lehrer der bundtStift_Schulen. Eltern und auch andere, die sich für unsere Schule und das Fest interessieren sind herzlich eingeladen.

Das Programm läuft wie folgt ab: gegen 17 Uhr gibt es eine Präsentation zur Arbeitsweise des Gymnasiums von der Schulleiterin. Danach treten verschiedene Schüler des Gymnasiums mit ihren Darbietungen auf und gleichzeitig findet der Bau der Feuerskulpturen statt. Die Feier endet um 20 Uhr mit dem Verbrennen der Feuerskulpturen. Wer dann aber noch gerne bleiben möchte, kann auch noch in die Disco im Ku-stall, die um 21.30 Uhr beginnt.

Am Nachmittag findet außerdem eine amerikanische Auktion mit Frau K. statt. Es werden verschiedene mitgebrachte Wertsachen der Schüler versteigert. Das geht so: wenn ein Gebot gemacht wurde und dann ein höheres Gebot von jemandem kommt, muss am Ende nicht die höchste Summe sondern die Differenz zwischen dem niedrigen und dem hohen Gebot als Endpreis bezahlt werden (Beispiel: 5 Euro-Gebot – 7 Euro-Gebot = 2 Euro Endpreis).

Wer schon neugierig und gespannt ist, kann sich ja den nchmittags freihalten und zu uns in die bundtStift_Schulen Strausberg in der Prötzeler Chaussee 7 kommen und sich alles einmal ansehen.

Alice Wilke

Ab jetzt „Sie“

19. Mai 2011

Die Schüler der achten Klasse gehören ab jetzt zum Kreis der Erwachsenen. Am 14. Mai um 11 Uhr fand die Zeremonie im Ku-Stall statt. Am diesen Tag wurden zwölf Jungen und Mädchen der LG8 in dem Kreis der Erwachsenen aufgenommen.

Eröffnet wurde die Feier mit einem Klavierstück von Wiebke. Danach fing unsere Klassenlehrerin mit einer Rede an. Es war eine gute Rede, die auch ans Herz ging. Dann spielte die Schülerband zwei Lieder, die ziemlich gut waren. Darauf folgte eine Rede von Herrn F. vom Schulträger, die für mich persönlich die beste Rede war. Danach spielte Sandra ein Stück auf dem Klavier und die LG8 wurde geehrt. Wir haben dann eine Riesen BOOM-Torte bekommen und haben alle angestoßen. Wir sind ins Freie gegangen, haben Helium-Luftballons aufgeblasen und in die Luft steigen lassen. Danach hat jeder für sich individuell mit seiner Familie und Freunden gefeiert.

Seit diesem Zeitpunkt werden wir gesiezt. Aber natürlich nicht vom jeden. Bestimmte Lehrer dutzen uns immernoch.

Christoph Palaske

Eine Herausforderung bitte!

19. Mai 2011

Am 11. Mai ging es los, wir starteten zur Herausforderungsfahrt. An diesem Mittwoch hatten wir bis um 14 Uhr Unterricht. Danach standen unsere großen Rucksäckemit Schlafsäcken und Isomatten  schon bereit. Wir hatten eine lange Laufstrecke vor uns: von Trebnitz nach Prädikow. Einige von uns hatten eine Plane dabei, da wir nicht in Zelten schlafen wollten. Es kamen vier Jugendweihepaten mit auf die Fahrt.

Da wir nicht wollten, dass Eltern oder Lehrer mitkommen, aber trotzdem ein über 18-Jähriger aus Sicherheitsgründen mitkommen sollte, haben wir uns Jugendweihepaten ausgesucht, die uns auf der Fahrt begleiten sollten. Einige Eltern bestanden jedoch darauf, dass noch eine weitere erwachsene Person mitkommt. Aus diesem Grund kam noch ein „Waldhüter“ mit, der die Strecke kannte und ein Handy dabei hatte. Wir wurden mit den Schulbussen nach Trebnitz gefahren. Am Anfang wussten wir nicht, wo wir rausgelassen werden würden. Dann gab es eine kleine Verabschiedung mit Gruppenfoto.

Die erste Nacht mussten wir uns wegen Wildschweingefahr einen Wall um unseren Schlafplatz bauen. Danach wurden die Plane gespannt und die „Betten“ hergerichtet. Am zweiten Tag hatten wir die längste Strecke der gesamten Tour vor uns. Am späten Nachmittag kamen wir an einem See an. Dort gingen wir baden und beschlossen, dass wir nicht mehr zu dem geplanten Zielpunkt laufen sondern in der Nähe des Sees übernachten werden. Als wir unser Lager aufgebaut hatten, fing es an zu regnen. Ein Stück von unserem Schlafplatz entfernt gab es einen Fußballplatz, auf dem wir im strömenden Regen spielen konnten.

Am Freitag, dem letzten Tag unserer Tour sind wir relativ rasch durchgelaufen. Ungefähr um 14 Uhr kamen wir in Prädikow an wo die Eltern schon mit gegrillten Würstchen, Kuchen und Getränken auf uns warteten. Insgesamt war die Fahrt ein sehr schönes Erlebnis für uns alle und eine gute Einstimmung auf die Feier am nächsten Tag. Das Einzige, was wahrscheinlich für uns alle das größte Problem war, besonders in der Nacht, waren die Mücken. Alle hatten sogar im Gesicht eine große Anzahl von Mückenstichen.

Paul Fritsch

Die Freibadsaison beginnt!

6. Mai 2011

Am 14. Mai beginnt in Strausberg die Freibadsaison.

Die Seebadeanstalt hat bereits eine lange Tradition. Im Juni 1925 wurde das Freibad Strausberg eröffnet. Eine Woche später fand die erste große Veranstaltung in der Badeanstalt statt. 350 Sportler nahmen an verschiedenen Wassersportarten teil. So entwickelte sich das Freibad zu einem beliebten Ausflugsziel. Während des 2. Weltkriegs wurde die Badeanstalt beschädigt. Sie wurde jedoch in wenigen Jahren wieder hergerichtet.

Nun wird die Seebadeanstalt für dieses Jahr wieder geöffnet und die Besucher können wieder im klaren Straussee baden gehen.

Paul Fritsch

Tag der offenen Tür und Maifest

6. Mai 2011

Das Gymnasium der bundtStift_Schulen macht wieder einen Tag der offenen Tür mit anschließendem Maifest. Stattfinden wird er am Freitag, den 20. Mai in der Prötzeler Chaussee 7.  An diesem Tag hat die Schule so einiges zu bieten. Beginn wird um 16.30 Uhr sein. Ab dieser Zeit werden Feuerskulpturen gebaut. Außerdem gibt es einen Trommelworkshop, Sportspiele und eine Disko. Um 17 Uhr gibt es eine Präsentation des Gymnasiums. Gegen 18.30 Uhr beginnt ein Konzert der Schüler und um 19.30 Uhr werden die Feuerskulpturen angezündet.

Am Tag des Festes müssen die Schüler erst um 10.45 Uhr in die Schule kommen.

Falls es im Voraus irgendwelche Fragen zum Schulkonzept gibt, besteht die Möglichkeit, auf der Internetseite unter www.bundtstift.de nachzuschauen. 

Christoph Grabert

Hinter den Kulissen

15. April 2011

Man findet die Artikel aus unserem Kurs im Blog und in der Schülerzeitung. Jeder kann sie lesen. Doch wie läuft der Kurs „Journalistisches Schreiben“ eigentlich ab? 

Der Kurs beginnt immer mit der Themensammlung. Dabei kommen manchmal Diskussion  zustande, die sehr lustig werden können. Manchmal haben die Kursteilnehmer sofort eine Idee, doch manchmal braucht man auch mal eine halbe Stunde, um ein gutes Thema zu finden. Es kommt auch mal vor, dass Leute anderen eine Themenidee klauen. Dann ist manchmal einer böse oder eingeschnappt und hat keine Lust auf den Kurs … Und: Eine Redaktionssitzung ist nicht immer leise!

Wenn die Themen feststen, fangen alle an zu schreiben und es kehrt Ruhe ein. Eine angenehme Atmosphäre. Nach einer halben bis dreiviertel Stunde sind die meisten fertig mit dem Texten. Dann kommt wieder eine gewisse Unruhe und die Plauschrunde geht los. Es kommt aber auch immer ganz darauf an, an welchem Text man schreibt. Schreibt man kurze Texte, schafft man es locker in der Zeit. Selbst wenn man mittellange Text schreibt, müsste man es noch schaffen, außer man lässt sich leicht ablenken. Doch wenn man lange Texte schreibt, kann man es praktisch nicht in einer Stunde schaffen, außer man schreibt richtig schnell, hat gute Ideen und bleibt konsequent bei der Sache.

Am Ende können wir uns manchmal noch ein wenig ausruhen oder reden noch über dies und das. Um 16 Uhr oder auch mal ein klein wenig früher ist dann Schluss und die Texte werden abgegeben. Und dann geht es nach Hause.

 Christoph Palaske

Die Katastrophe von Japan

4. April 2011

Am 11. März gab es in Japan ein Erdbeben der Stärke 9,0. Das Erdbeben löste einen Tsunami aus, der mit zehn Meter hohen Wellen an Land brauste. In den vom Tsunami betroffenen Gebieten fiel die Gas-, Wasser- und Stromversorgung aus. Sehr viele Gebäude wurden zerstört. Viele Menschen haben ihr Zuhause, ihre Familien und ihre Freunde verloren. Mindestens 28 000 Menschen sind gestorben oder werden noch vermisst. 

Die Atomkraftwerke schalteten sich nach dem Erdbeben automatisch aus. Das gehört zum japanischen Katastrophenschutz (Japan hat wegen der fast täglichen kleineren Erdbeben und der Erwartung eines sehr starken Bebens weltweit mit den besten) dazu. Die Reaktoren der Kraftwerke mussten nach der Abschaltung allerdings trotzdem weitergekühlt werden. Durch den Stromausfall ist aber die Kühlung in einigen Reaktoren des Kraftwerkes Fukushima 1 und kurzzeitig auch in zwei weiteren Kraftwerken Japans  ausgefallen. Deshalb wurde versucht mit Meerwasser zu kühlen. 

Japan rief einen nuklearen Notstand aus. Rund 20 000 Menschen wurden rund um Fukushima 1 evakuiert. Im Kernkraftwerk befinden sich nur noch wenige Arbeiter, die versuchen eine Kernschmelze zu verhindern. Diese ist jedoch schon teilweise eingetreten. Die Arbeit im Kraftwerk ist höchst gefährlich, da die radioaktive Strahlung in und rund um Fukushima 1 sehr hoch ist und in einem Reaktor ein Riss entdeckt wurde. Deshalb warnte die Japanische Regierung die Bevölkerung vor gesundheitlichen Gefahren. Bei Lebensmitteln aus dieser Gegend sollte man vorsichtig sein. 

Die deutsche Regierung hat in Folge der nuklearen Katastrophe in Japan die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke in Deutschland für drei Monate ausgesetzt. In dieser Zeit werden die ältesten Kraftwerke vorläufig abgeschaltet und die anderen nach neuesten Sicherheitsstandards überprüft. In Deutschland wurden einige Anti-Atomdemonstrationen veranstaltet, zu denen mehr Menschen kamen als zuvor zu anderen Atomdemos. Die Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, die vor einigen Tagen stattfanden sind auch dementsprechend ausgefallen. Es gibt den ersten grünen Ministerpräsidenten.

Einige Links
–> Eine Zusammenfassung der Ereignisse in Fukushima gibt es auf der Wikipedia-Seite.
–> Die aktuelle Entwicklung der Katastrophe kann zum Beispiel auch auf der Seite der Tagesschau verfolgt werden.
–> Eine gute Zusammenfassung der Situation gibt es hier.
–> Hier gibt es eine Liste mit Hilfsorganisationen, bei denen man für Japan spenden kann.

 Katharina Diestel


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